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Drehtür |
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Ich trete ein, beginne zu laufen, will heraus und finde den Ausgang nicht. Auch die Öffnung, durch die ich kam, ist verschwunden. Durch das klare Glas blicke ich auf die sich an mir vorbei drehende Welt. Im Rücken spüre ich die unsichtbare, drängende Wand. Niemand bemerkt meine Not. Ich laufe immer weiter, einen halben Schritt vor mir die nächste, segmentierende Glaswand. Mein Sein ist auf einen luftgefüllten Viertelzylinder reduziert. Freitag, 1.4.94
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Bewege ich die Wände oder werde ich durch sie bewegt? Verdammt bin ich, im Kreis zu laufen. Ich lasse mein Taschentuch fallen: Markierung im Nichts. Ich finde es nicht wieder. Ein Kind drückt sich die Nase platt und weiß, und es winkt und lacht mir zu. Ich laufe weiter, ohne anzukommen. Dabei wollte ich nur durch eine Tür gehen.
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