System Exa 

Im Jahr 1954 reichten die Produktionskapazitäten bei Ihagee Dresden nicht mehr aus. Man beschloss, die Exa in Sömmerda in Lizenz produzieren zu lassen. Schließlich gab es dort Erfahrungen im Kamerabau (Perfekta).  Etwa 8.000 "System Exa" verließen das Werk, die Mehrzahl mit starken Qualitätsmängeln. Wohl oder übel übernahm das Stammwerk Anfang 1955 wieder die Produktion allein.

Durch die geringe Produktionszahl und viele von Käufern ausgesonderte Modelle existieren nicht mehr sehr viele dieser Exa. Aus meiner Sicht sind funktionierende Kameras selten und deshalb bei Börsen unterbewertet. Man sollte sich durchaus einige in die Schublade legen. Die Wertsteigerung ist gewiss.

Mein Exemplar hat die Nr. 256597 und den Original Lichtschacht von Rheinmetall, dazu das lichtstarke Tessar 2,8/50 von Carl Zeiss Jena

 Im Kadlubek hat diese Exa die Nr. RHE 0010