Holger Marks,
Marburg
schreibt im Fanzine-Kurier
http://www.geocities.com/Paris/3751/fk81.htm#zine10
SOLAR-X wartet diesmal mit einer ungewöhnlich langen Story auf. "Die dunkle Tür" von Frank
Petermann ist eine Mischung aus UNENDLICHER GESCHICHTE und ALICE IM
WUNDERLAND. Frank erzählt die Geschichte des kleinen Michael, der durch eine Tür im
Gärtnerhaus in eine Alternativwelt gelangt, in der zwei Magier um die Vorherrschaft kämpfen.
Michael hat die Möglichkeit, den Kampf zu entscheiden und die Welt zu retten, indem er eine
Prinzessin befreit und ihren wahren Namen nennt. Soweit die Parallelen zur UNENDLICHEN
GESCHICHTE. Die Anklänge an Lewis Caroll finden sich eher in der Anlage der Nebenfiguren,
die ebenso abrupt und mit geheimnisvollen Botschaften auftauchen wie in ALICE IM
WUNDERLAND. Auch das Gut/Böse-Schema ist nicht so stark ausgeprägt, \Nie in der
UNENDLICHEN GESCHICHTE. Von der Anlage her eher eine Kinder- oder Jugendgeschichte,
gelingt es Frank über die ganze Länge hinweg einen Spannungsbogen aufzubauen. Er verrät
dem Leser nie mehr als unbedingt nötig und verführt damit den Leser unbedingt weiter zu
lesen. Manchmal sorgt diese Methode allerdings auch für Verwirrung. Denn es handelt sich bei
dieser Geschichte um die Fortsetzung einer Geschichte aus SOLAR-X 86. Viele Bezüge zum
ersten Teil werden also nur für die regelmäßigen Leser von SOLAR-X verständlich. Für
denjenigen, der nur den zweiten Teil kennt, sind dagegen manche Äußerungen und Handlungen
der Personen etwas unverständlich.
